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Szegediner Gulasch

Ein Schmorgericht, das ich sehr gerne esse und welches mich an meine Kindheit erinnert, ist Szegediner Gulasch. Gulasch ist ein Ragout und wurde in Ungarn erfunden, aber Szegediner Gulasch kommt nicht aus Szegedin. Angeblich wurde es nach dem Schriftsteller József Székely benannt, von dem wohl die Idee stammt, Sauerkraut ins Gulasch zu geben. In Tschechien werden zu diesem würzigen Eintopf böhmische Knödel serviert, in Österreich und bei uns nimmt man Kartoffeln oder Brot als Beilage.

Szegediner Gulasch
IMG_8260für 4-6 Personen

1000 g rohes Sauerkraut gut abspülen und ausdrücken
600 g Schweinsfilet in grobe Stücke schneiden
mit Salz und Pfeffer würzen und in wenig Mehl wenden
3 EL Olivenöl in einen Topf geben
Fleisch darin kurz und kräftig anbraten und dann rausnehmen
1 EL Butter in den gleichen Topf geben
2 kleingehackte Zwiebel und 4 gepresste Knoblauchzehen beigeben
mit 3 EL Paprika anbraten (Mischung aus edelsüss, ungarisch und ein wenig scharf)
mit 2 dl Weisswein ablöschen, Fleisch und Sauerkraut beigeben
1 TL Kümmel, 3 Lorbeerblätter und 2 EL Tomatenpüre untermischen
5 dl Fleischbouillon dazugiessen, aufkochen
zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 40 Minuten schmoren
500 g fest kochende Kartoffeln in kleine Würfeln schneiden
daruntermischen ca. 20 Minuten weiter schmoren
1,5 dl Halbrahm untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
in tiefe Teller anrichten, einen Klecks Crème Fraiche in den Teller geben
mit Peterli dekorieren und Paprika bestäuben

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